Den Alltag wieder selbstständig meistern

Ergotherapie

Ein umfangreiches Programm der Ergotherapie trägt dazu bei, frühzeitig den Heilungsprozess aktiv zu fördern. So werden verschiedene Materialien und Hilfsmittel in die Arbeit der ErgotherapeutInnen mit einbezogen, um mit den PatientInnen alltägliche Gebrauchsbewegungen zu üben. Ziel ist es, die PatientInnen zu weitestgehender Selbstständigkeit bei allen Aktivitäten im Alltag zu führen.

Einschränkungen der Hirnleistung, der Wahrnehmung und der Konzentrationsfähigkeit sowie Störungen im motorisch-funktionellen Bereich, besonders Störungen der Handfertigkeit, sollen überwunden werden. Je nach Indikationen und Belastbarkeit haben die PatientInnen die Möglichkeit, alltagsrelevante Aktivitäten in einer Therapieküche auszuprobieren und anzuwenden.

In einer  gut ausgestatteten Werkstatt wird nicht nur die Fähigkeit zum Planen und verantwortlichen Handeln trainiert. Dort angebotene Tätigkeiten wie Tischlern, Töpfern und Korbflechten bereiten auch viel Freude und motivieren zum Weitermachen.

Siegel „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“

Betrieb mit Auszeichnung

Recura, zu denen auch die Neurokliniken Waldeck zählt, ist zum fünften Mal in Folge von den renommierten Fachmagazinen Focus Money und Deutschland Test ausgezeichnet worden.

Sensomotorisch- funktionelle Therapie

Im Einzelnen ergeben sich folgende therapeutische Schwerpunkte:

Perzeptiv kognitives Training der Hirnleistung bei Störungen von Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis

Phasengerechte fazio-orale Therapie (FOT) nach endoskopischer Schluckdiagnostik

Üben von verantwortlichem Handeln und selbstständigem Planen

Aktuelles

2023
Neurokliniken Waldeck

Niemand ist zu jung für die Reha

20 Jahre jung und trotzdem ein Fall für die Reha in den Neurokliniken Waldeck? Ja, das ist möglich. Der beste Beweis dafür ist Jonas Micheel aus dem nördlichen Mecklenburg-Vorpommern. Mit seinen 20 Jahren hat der junge Mann einen schweren Motorradunfall überlebt. Eine siebenstündige Not-OP, bei der ihm unter anderem der linke obere Lungenflügel entfernt wurde, hat sein Leben gerettet. Es folgte mehr als eine Woche künstliches Koma mit künstlicher Beatmung.

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