Geschäftsführerin Yvonne Ferley machte deutlich, dass hochspezialisierte neurologische Rehabilitation Strukturen benötigt, die nur Fachkrankenhäuser vorhalten können. Dazu zählte sie allem voran das fachlich hochqualifizierte Personal und die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Berufsgruppen. Darüber hinaus unterstützen moderne robotikgestützte Therapieverfahren den Rehabilitationserfolg neurologischer Patientinnen und Patienten.
Chefärztin Dr. Cornelia Grüsser-Dollinger äußerte in diesem Zusammenhang Kritik an der Verteilung von B-Phase-Betten an normalen Krankenhäusern. Zwar sei die medizinische Versorgung dort grundsätzlich möglich, jedoch könne der rehabilitative Ansatz mit seinem hohen Therapieumfang und der engen interdisziplinären Zusammenarbeit in einem normalen Krankenhaus nicht in derselben Intensität umgesetzt werden wie in einem spezialisierten Fachkrankenhaus. Die Chefärztin betont:
Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür ist der neue, moderne robotikgestützte Gangtrainer, in den die Neurokliniken Waldeck einen sechsstelligen Betrag investiert haben. Das System ermöglicht es selbst schwer betroffenen Patientinnen und Patienten, frühzeitig wieder Gehbewegungen zu trainieren. Das Prinzip dahinter ist einfach und wissenschaftlich belegt: „Laufen lernt man nur durch Laufen.“ Die hohe Zahl an Wiederholungen fördert das motorische Lernen und unterstützt die Wiedererlangung der Gehfähigkeit.Â
Wie beeindruckend moderne Reha-Robotik heute arbeitet, konnten die Gäste aus der Politik direkt erleben. Torsten Renz probierte den Gangtrainer selbst aus und ließ sich von Friederike Dörrie, Leiterin der Physio- und Sporttherapie, in das Gerät „schnallen“. Die beiden CDU-Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von den therapeutischen Möglichkeiten, der technischen Ausstattung und dem hohen Spezialisierungsgrad der Neurokliniken Waldeck.







